Fotografie

Landesgartenschau Würzburg 2018: Ein Nachruf

2026

Die Problematik

Auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau ist eine erneute Bebauung vorgesehen. Diese Planung stößt bei Teilen der Bevölkerung auf Unverständnis. Der betroffene Bereich war bislang durch offene Grünflächen, Sichtachsen und ein großzügiges Raumgefühl geprägt, das zur besonderen Atmosphäre des Areals beigetragen hat. Mit dem geplanten Bauvorhaben verändert sich dieser Charakter deutlich.

Die Grünfläche hatte nicht nur eine gestalterische Funktion, sondern wurde auch als Erholungsraum genutzt und trug zur Aufenthaltsqualität des Stadtteils bei. Vor diesem Hintergrund erscheint es bedauerlich, dass gerade diese Fläche einer Bebauung weichen soll. Unbestritten ist, dass wachsende Stadtteile eine angemessene Infrastruktur brauchen, gleichwohl stellt sich die Frage, ob der gewählte Standort die bestmögliche Lösung ist.

Während Gebäude an verschiedenen Orten realisiert werden können, sind gewachsene Grünflächen dauerhaft begrenzt; eine spätere Wiederherstellung ist in der Regel nicht möglich. Es bleibt bei Teilen der Öffentlichkeit das Gefühl, dass eine Chance vertan wurde, diesen Ort langfristig als frei zugänglichen Grünraum zu erhalten.

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Landesgartenschau Würzburg 2018: Ein Nachruf