Ein Drittel Deutschlands ist bewaldet. Erkunde die Wälder nach ihrer Art, verfolge über die Zeitachse, wie sich ihr Gesundheitszustand seit dem Jahr 2000 verändert hat, oder vergleiche die großen Waldgebiete nach ihrer Fläche. Tipp auf eine Region für Details.
Waldtyp
2025
20002006201220182025
Der Wald verändert sich
Mehr Laub, weniger Fichte
Nicht nur der Gesundheitszustand ändert sich, auch die Zusammensetzung des Waldes verschiebt sich. Durch Stürme, Dürre, Borkenkäfer und gezielten Waldumbau geht die Fichte stark zurück, während Laubbäume zulegen. Wie viel wovon wächst, wird allerdings nur rund alle zehn Jahre gezählt, durch die Bundeswaldinventur (zuletzt 2002, 2012, 2022). Deshalb verändert sich diese Menge nicht Jahr für Jahr wie der Zustand oben, sondern sprunghaft zwischen den Erhebungen.
Die Kiefer ist inzwischen die flächenhäufigste Baumart, sie hat die Fichte überholt. Zusammen prägen diese vier rund 71 % der deutschen Wälder.
Flächenveränderung 2012 → 2022
Fichte
−17 %
Kiefer
−2 %
Buche
+8 %
Die Fichte verlor rund 461.000 Hektar, die Buche gewann etwa 130.000 Hektar. Auch die Eiche legte zu (Anteil auf 11,5 %). Balkenlänge im Verhältnis zum stärksten Wert.